Generalversammlung 2010

1. Vorstand Peter Braun begrüßte am Samstag, 20. März 2010, die Mitglieder zur Generalversammlung der DJK Stotzard. Der Verein zählt zur Zeit 582 Mitglieder, die Tendenz ist nach wie vor leicht rückläufig. Nach kurzen Worten von Pfarrer Thomas und 2. Bürgermeister Rudolf Kraus ging Vorstand Peter Braun kurz auf die Aktivitäten des letzten Jahres ein. Viele gesellschaftliche Aktivitäten, wie Weinfest, Abschlussfeiern, Sportlerwallfahrt nach  Violau oder die Faschingsbälle aber auch sportliche Aktivitäten, wie Wanderungen, Radltouren und Skifahrten prägten das vergangene Jahr der DJK Stotzard. Die Stadionzeitschrift „Grün/Weisse“ sowie die Internetseite informieren über die Aktivitäten der DJK, letztere wird in den nächsten Monaten komplett überarbeitet und neu gestaltet.
Im vergangenen Jahr nahmen der Bau des neuen Geschäftszimmer sowie die Sanierung des Dachstuhles einen sehr großen Raum ein. Baumaßnahmen, die in einem Jahr finanziell und auch personell zu stemmen waren. So mussten die Kosten von 77.000 €  und Eigenleistungen von 38.000 € von der DJK geschultert werden. Unterstützung bekamen die Stotzarder durch Darlehen seitens der Brauerei, Zuschüsse von der Gemeinde und durch eine Spende der Freiwilligen Feuerwehr Stotzard. Gar nicht genug danken kann man den freiwilligen Helfern, die mit  2874 Stunden die Baumaßnahmen möglich machten. So konnte die DJK im Rahmen des 45jährigen Vereinsjubiläums das Geschäftszimmer einweihen. Der Dachstuhl wurde pünktlich bis zum Herbst fertig gestellt.
An dieser Stelle unterstrich Peter Braun noch einmal, wie wichtig die ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder ist, da andere Unterstützungen für die Vereine in den letzten Jahren zunehmend wegbrechen, so dass man finanziell immer mehr auf eigenen Beinen stehen muss, um die Belange eines gemeinnützigen Vereins selbst schultern zu können. Ohne die Zuschüsse der Gemeinde wären die Baumaßnahmen nicht zu schultern gewesen und deshalb bedankte er sich noch einmal bei der Gemeinde Aindling.

Ehrenmitglied DJK

v.l.n.r.: Stephan Erhard (Geschäftsführer), Peter Braun (1. Vorstand), Peter Settele (2. Vorstand), Josef Bammer (Ehrenmitglied), Rudolf Kraus (3. Vorstand)

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ernennung von Josef Bammer zum Ehrenmitglied der DJK Stotzard, welche durch eine einstimmige Wahl durch die Versammlung bestätigt wurde. Josef Bammer erhielt diese Auszeichnung aufgrund seiner langjährigen Treue zum Verein, sei es in der Vorstandschaft, bei Bautätigkeiten oder bei der Pflege der Außenanlagen. Neben Alwin Wünsch ist Josef Bammer aus Hausen das 2. Ehrenmitglied der DJK Stotzard. Anschließend präsentierten die einzelnen Abteilungen ihre Berichte.
Finanzen
Die Kassenlage ist trotz der Baumaßnahmen gut. Durch das Brauereidarlehen, die Zuschüsse der Gemeinde, diversen Spenden (insbesondere durch die FFW Stotzard), Rücklagen und Einsparungsmaßnahmen konnte das Minus der Kasse überschaubar gehalten werden. Es musste entgegen der Finanzplanung kein Kredit bei einem Bankinstitut aufgenommen werden. Für die anstehenden Aufgaben dürften die finanziellen Mittel ausreichend sein. Auch hier hofft der Verein natürlich auf Gönner. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordentliche Kassenführung; die Kassiere wurden einstimmig entlastet.
Peter Braun übernahm im Anschluss die Neuwahl für den noch offenen Posten in der Vorstandschaft. Als zweiter Vorstand wurde Peter Settele einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Seinem ehemaligen 2. Vorstand Franz Appel dankte er für die langjährige engagierte Arbeit in der Vorstandschaft.
In der Diskussionsrunde wurde von der vergangen Holzsammlung berichtet, die die Baumaßnahmen der DJK sehr unterstützte. Es wurde auch die Bereitschaft signalisiert, durch eine Haussammlung der DJK finanziell „unter die Arme zu greifen“. Das Weinfest, das inzwischen einen festen Bestandteil im gesellschaftlichen Leben in Stotzard einnimmt, wird sehr gut besucht und Organisator Richard Hörmann bedankte sich bei den zahlreichen Helfern. Kleinere Reparaturen stehen in nächster Zeit auf dem Programm, wie die Sanierung der Fußballplätze, die Malerarbeiten am Außengebäude des gesamten Kommunikationszentrums – hier müssen die ortsansässigen Vereine zusammenhelfen, die Möbel im Saal müssen dringend neu überzogen werden. Eine Übernahme der Materialkosten seitens der Gemeinde wird angefragt. In der Gemeinde werden Diskussionen geführt, dass die Zuschüsse an die Vereine überdacht werden sollen. Falls diese gekürzt würden, wird es für die DJK sehr schwer werden in der Zukunft, vernünftige Vereinsarbeit zu leisten und Einsparungen, z.B. im Energiebereich, wären die Folge.